top of page

SELBSTFÜHRUNG

Self Leadership
in Wissenschaft
und Promotion

Klarheit, Energie und Handlungsfähigkeit in anspruchsvollen Phasen

ANLASS

Eine Promotion und wissenschaftliche Arbeit sind langfristige Prozesse mit offenen Enden, hoher Eigenverantwortung und vielen widersprüchlichen Anforderungen.

Sie sollen konzentriert arbeiten, gute Entscheidungen treffen, wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, mit Unsicherheit umgehen und gleichzeitig Ihre Energie im Blick behalten. Dazu kommen unterschiedliche Rollen und Erwartungen, etwa als Forschende:r, Lehrende:r, Kolleg:in, Mitarbeiter:in oder Privatperson.

Unter diesen Bedingungen entstehen leicht Perfektionismus, Prokrastination, Überforderung und das Gefühl, ständig hinter den eigenen Ansprüchen zurückzubleiben. Oft fehlt nicht die Disziplin. Es fehlt an Klarheit darüber, was gerade wichtig ist, welche Ressourcen zur Verfügung stehen und welche Erwartungen tatsächlich handlungsleitend sein sollen.

Self Leadership zielt nicht darauf, immer mehr zu leisten. Es bedeutet, die eigene Arbeit, Aufmerksamkeit, Energie, Kommunikation und innere Haltung bewusst zu gestalten.

WIE ICH ARBEITE

Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Arbeit und Ihre Promotion klarer, realistischer und tragfähiger zu gestalten. Dabei verbinde ich Selbstreflexion mit konkreten Strategien, Schreib- und Kommunikationsmethoden sowie alltagstauglichen Werkzeugen.

 

Aufgaben, Prioritäten und Energie

Wir entwickeln eine realistische äußere Struktur für Ihre Arbeit. Dazu gehören Priorisierung, Meilensteine, Zeitplanung und der bewusste Umgang mit begrenzter Energie.

Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, wie Sie noch mehr in kürzerer Zeit erledigen können. Wir klären, worauf es in Ihrer aktuellen Phase wirklich ankommt, welche Aufgaben Ihre Aufmerksamkeit verdienen und wie Sie Ihre Ressourcen sinnvoll einsetzen.

 

Perfektionismus und Prokrastination

Wir betrachten Prokrastination und Perfektionismus nicht als persönliches Versagen, sondern als Muster mit bestimmten Auslösern und Funktionen.

Sie erkennen, was Sie ins Aufschieben oder in endlose Überarbeitung führt, und entwickeln konkrete Strategien für den nächsten handhabbaren Schritt. Dabei geht es nicht um Selbstüberwindung um jeden Preis, sondern um einen Arbeitsmodus, der wissenschaftliche Sorgfalt und realistische Ansprüche miteinander verbindet.

 

Rollenmanagement und Rollenklarheit

Im wissenschaftlichen Alltag wechseln Sie zwischen unterschiedlichen Rollen. Sie sind beispielsweise Forschende:r, Autor:in, Lehrende:r, Projektmanager:in, Kolleg:in oder Bewerber:in. Hinzu kommen private Rollen und eigene innere Stimmen, etwa die Perfektionistin, der Kritiker oder die Antreiberin.

Wir machen sichtbar, welche Erwartungen mit diesen Rollen verbunden sind, wo Rollenkonflikte entstehen und welche Rolle in einer bestimmten Situation die Führung übernehmen soll. So gewinnen Sie mehr Klarheit und Souveränität im Umgang mit beruflichen und persönlichen Anforderungen.

 

Innere und äußere Kommunikation

Self Leadership zeigt sich auch in der Art, wie Sie mit sich selbst und mit anderen sprechen.

Wir untersuchen innere Narrative, Selbstansprüche und wiederkehrende Formulierungen. Daraus entwickeln Sie eine Sprache, die Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten sichtbar macht, ohne Druck und Selbstkritik weiter zu verstärken.

Auch die äußere Kommunikation gehört dazu: Erwartungen klären, Grenzen formulieren, Unterstützung ansprechen und schwierige Gespräche vorbereiten.

 

Stressmanagement und Resilienz

Sie lernen, persönliche Stressfaktoren und frühe Anzeichen von Überlastung wahrzunehmen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die Ihnen helfen, mit Druck, Unsicherheit und Rückschlägen konstruktiv umzugehen.

Dazu gehören die Reflexion eigener Ressourcen, der bewusste Umgang mit Aufmerksamkeit und Energie sowie konkrete Möglichkeiten zur Regulation und Erholung. Ziel ist nicht, Belastungen vollständig zu vermeiden. Ziel ist, handlungsfähig zu bleiben und rechtzeitig auf die eigenen Grenzen zu reagieren.

 

Mentale Orientierung und nächste Schritte

Wir übersetzen Ihre Erkenntnisse in konkrete Entscheidungen und nächste Schritte. Je nach Anliegen arbeiten wir mit Schreibimpulsen, Reflexionsübungen, Priorisierungsmodellen, inneren Dialogen, Ressourcenarbeit und Zukunftsbildern.

So bleibt Self Leadership nicht bei Einsicht stehen. Aus der Reflexion entsteht eine Arbeitsweise, die Sie im Alltag erproben und weiterentwickeln können.

Ergebnis

Sie gewinnen mehr Klarheit darüber, wie Sie Ihre Arbeit und Ihre Promotion gestalten möchten und welche Veränderungen dafür als Nächstes sinnvoll sind.

 

Sie wissen:

  • welche Aufgaben und Ziele in Ihrer aktuellen Phase Priorität haben

  • wie Sie Ihre Zeit, Aufmerksamkeit und Energie realistischer und nachhaltig einsetzen

  • welche Muster Perfektionismus und Prokrastination bei Ihnen auslösen

  • welche Strategien Sie für einen nachhaltigen Umgang mit Perfektionismus und Prokrastination entwickeln können

  • wie Sie leichter in die Arbeit kommen und den nächsten Schritt konkretisieren

  • welche Rollen und Erwartungen Ihren Arbeitsalltag prägen

  • wie Sie mit widersprüchlichen Rollen und Anforderungen umgehen

  • wie Sie innere und äußere Kommunikation bewusst für Ihre Selbstführung nutzen

  • wie Sie Stresssignale und eigene Grenzen früher wahrnehmen

  • welche Ressourcen und Strategien Sie in belastenden Phasen unterstützen

  • wie Sie schwierige Gespräche, Entscheidungen und Abgrenzung vorbereiten

 

So entsteht eine Form der Selbstführung, die nicht auf Selbstoptimierung zielt. Sie schafft Orientierung, stärkt nachhaltig Ihre Handlungsfähigkeit und hilft Ihnen, wissenschaftlich und persönlich tragfähig zu arbeiten.

Für wen

Für Promovierende und Wissenschaftler:innen in Phasen hoher Anforderungen, Unsicherheit oder Neuorientierung.

 

Das Angebot eignet sich besonders bei:

  • Überforderung und fehlender Orientierung

  • Perfektionismus und Prokrastination

  • Schwierigkeiten mit Priorisierung und Arbeitsstruktur

  • anhaltendem Stress und nachlassender Energie

  • widersprüchlichen beruflichen und privaten Rollen

  • Unsicherheit in Entscheidungen und nächsten Schritten

  • Herausforderungen in der Kommunikation mit Betreuungspersonen, Kolleg:innen oder Institutionen

 

Es richtet sich an Forschende aus unterschiedlichen Fachdisziplinen sowie an Personen in künstlerischen und wissenschaftlich-künstlerischen Arbeitskontexten.

Buchbar als

1:1 Coaching

Vertraulich und prozessorientiert, ausgerichtet auf Ihre konkrete Situation, Ihre aktuellen Herausforderungen und die nächsten umsetzbaren Schritte.

Workshop für Gruppen

Für Promovierende, Kohorten und wissenschaftliche Teams, mit einem klaren thematischen Schwerpunkt, etwa Priorisierung, Energie, Rollenmanagement, Prokrastination oder Resilienz.

Inhouse Workshop

Für Graduiertenakademien, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und künstlerische Hochschulen. Die Inhalte werden auf die jeweilige Zielgruppe und den konkreten Bedarf abgestimmt.

Alle Formate können online oder vor Ort, auf deutsch oder englisch stattfinden.

Dieses Angebot ersetzt keine Therapie. Grundstabilität ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Im Clarity Call klären wir in etwa 30 Minuten, was Ihre Situation braucht. Kostenlos und unverbindlich. Für Graduiertenakademien ist es das Erstgespräch, aus dem ich ein passendes Format entwickle.

© 2026 Sarah Renger

bottom of page